Weihnachtsfeier 2011
11.01.2012

Am 3.12.2011 fand termingerecht unsere diesjährige Weihnachtsfeier im Restaurant da Vinci in der Johannisthaler Chaussee statt. Der Wintergarten war für uns 23 Personen ausreichend dimensioniert. Es war Platz für den Tisch mit  Geschenken und einem Schwätzchen im Stehen.

Das vorbestellte Essen, Gänsebrust, Gänsekeule, Grünkohl, Rotkohl, Kartoffel und Klöße wurden pünktlich serviert und es stellte sich damit eine gefräßige Ruhe ein.

Nach dem letzten Bäuerchen ging es wieder um den „Weißen Elefanten“, einem Würfelspiel um Sachen, die sowieso keiner mehr benötigt. Die Regeln wurden noch mal kurz erklärt und es konnte beginnen. Man musste sich doch schon wundern, um welche Teile zum Ende des Spiels erbittert mit allen möglichen Tricks gekämpft wurde. Diesmal waren Bücher, eine Tischdecke mit passendenden Servietten und eine Kerzenplatte für vier Kerzen sehr begehrt. Nicht so begehrt waren da eine Schnorchelgarnitur und ein nicht näher zu definierende Küchenmaschine, die bei allen sich bietenden Möglichkeiten abgestoßen wurden. Ein Sammelpunkt kristallisierte sich jedoch heraus, Scherbe konnte sich nicht wehren vor lauter Zuwendungen. Er musste zeitweise stehen, da er nicht mehr über den Geschenkeberg sehen konnte. Die Würfelrunde wurde zum Ende der Spielzeit (45 Minuten) wieder sehr hektisch, um sein Objekt der Begierde zu erhalten oder noch etwas Schickes abzustoßen. Aber alles ging letztlich wieder ohne Verletzungen ab.

Die Geschenke
sauber verpackt
Der Aufpasser

warten auf die
Hauptspeise
lecker Salat

voller Erwartung

Scherbe schaut
schon mal
die Würfel bitte

Messer für meine
Arbeit in der Küche
Tablett mit Seife

Torsten ist skeptisch

das glaub ich nicht

her damit

ich sammle

ich brauch ne Pause

ich will nichts

Tour de Hollenbek 2011
16.08.2011

Andi
Bulli
Fritze
Ilse und Axel
Rolle
Torsten
warten auf das
Bauernfrühstück
am Abend
das Warten
hat endlich
ein Ende
gleich geschafft
fertig zur Tour
einer muß der
Letzte sein
der Razeburger See
die böse Wolke
Seebewohner
die Aufnahme
der Aufnahme
mentales abradeln
weiter geht es
endlich angekommen
ein neuer Anblick
wieder zurück
da glüht der Reifen
nur Haltungsfehler
erwischt mit dem Glas
volle Konzentration
und weg damit
volle Kraft
Sammeln zur
letzten Tour
Leckere
Erbsensuppe
Essen mit Kapelle
der Kopf von´s Janze

FREITAG


 

Vom 12. bis 14.08.2011 war noch ein Trainingslager für die neue Saison in Hollenbek angesagt. Und acht Unerschrockene (Andi, Axel, Bulli, Fritze, Ilse, Reinhard, Rolle und Torsten) folgten dem Ruf. Die letzten Schwielen bei den Teilnehmern der Mallorcatour waren noch vorhanden, und ehe alles richtig verweichlicht, ging es in ein neues Radfahrabenteuer.

 

Die Anfahrt am Freitag wurde pünktlich gegen 10:00 Uhr gestartet und verlief unter heftigen Regengüssen, aber ansonsten problemlos, so dass wir nach ca. 2,5 Stunden in Hollenbek ankamen. Da es noch regnete, fuhren wir gleich zur „Maräne“ und überbrückten die Regenzeit mit Hechtklößchen und anderen leckeren Fischgerichten. Und das war gut so, denn als wir mit dem Essen fertig waren klarte der Himmel auf und wir hatten bestes Radfahrwetter.

 

Da das Quartier noch nicht bezugsfertig war, führten wir unsere Vorbereitungen für die ersten Kilometer auf dem Parkplatz durch: Kleidung geraderücken, nachschminken und was sonst noch notwendig ist.

 

Auch die Technik bekam ihren letzten Schliff, Silikon, Luft und los ging es. Als Einstiegstour hatte „TQ“ (Torsten Quälix) sich eine kleine Rundfahrt um den Schaalsee ausgeguckt. Da Torsten wegen einer Familienfeier erst später losfuhr, übernahm Bulli die Tourführung. Und noch etwa Neues: erstmals war Ilse mit dem Fahrrad in unserer Gruppe dabei! Die Tour war im Schnitt etwas langsamer, aber man bekam doch etwas von der  schönen Landschaft mit.  Der erste Halt nach der flüssigen Fahrt mit einem Abstecher nach Mecklenburg-Vorpommern kam dann auch erst in Zarrentin am Schaalsee zustande. Reinhard und Axel kamen mit dem Auto auch zu dem ausgemachten Treffpunkt am See. Bei herrlichem Blick auf den Schaalsee konnten wir unseren Flüssigkeitsverlust wieder ausgleichen, und auch eine wohlverdiente Stärkung in Form von Kranzkuchen und frischem Kaffee wurde eingenommen. Dann ging es weiter. So kamen dann doch aus den angekündigten 40 km, („… aber höchstens 50 km!“), doch noch 60 km zusammen. 

 

Im Quartier angekommen, war auch Eile angesagt, denn unser Bauernfrühstück nach Art des Hauses mit Gürkchen, Tomaten, Petersilie und Schinken garniert wurde pünktlich zu 20:00 Uhr  serviert. Torsten war inzwischen auch eingetroffen, und er nahm natürlich am Festessen teil. Und es war qualitativ wieder Spitze.

 

Der Abend wurde mit einem Dartturnier abgeschlossen.

Gute Nacht.

 

 

SAMSTAG


 

Am Samstag ging es nach dem Frühstück in fast kompletter Mannschaftsstärke (Reinhard musste leider wieder zurück nach Berlin), mit Andi, Bulli, Fritze, Rolle und Torsten in Richtung Ratzeburg, normalerweise ist der direkte Weg ca. 25 km, aber wir wollten ja Kilometer fahren, und so hatten wir unseren ersten Halt nach ca. 65 km! in Rothusen, direkt am Ratzeburger See. Axel und Ilse komplettierten die Truppe, sie kamen mit dem Auto zum Treffpunkt. Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es dann weiter, wobei wir uns Regenkleidung anlegen mussten, denn die einzige Regenwolke über Norddeutschland stand über dem Ratzeburger See und musste sich abregnen. Nach 15 Minuten war der Spuk aber vorbei und wir konnten die Regenkleidung wieder einpacken. Der weitere Weg wurde dann auch schnell abgespult, und mit einem kleinen Schlenker, um die 100-km-Marke zu knacken, erreichten wir alle wohlbehalten unser Quartier in Holenbeck. Es bedurfte doch einiger Überredungskünste, Axel doch noch dazu zu bewegen, eine Runde mit seinem neuen Elektro-Bike zu drehen. Der Spaß für ihn war so groß, dass er mit Ilse noch eine Zugabe von einer weiteren Runde gab.

Die Stärkung aus Detlefs Küche kam uns dann auch sehr gelegen, um unsere angegriffenen Akkus wieder aufzuladen. Der Abschluss des Abends fand im Dartraum statt, wo das letzte Spiel mit der Mannschaft Rolle, Fritze und Axel nicht regelgerecht abgeschlossen wurde, was die Drei jedoch vehement  abstritten.

 

SONNTAG


 

Am Sonntag gab es noch ein leichtes Abradeln von ca. 50 km über Zarrentin und Seedorf, wo wir auf dem Dorffest bei lauter Blasmusik  eine kräftige heiße Erbsensuppe zu uns nahmen. 

 

Nach der letzten Dusche und dem Bezahlen wurde gepackt, und ab ging es Richtung Heimat, nur Andi fuhr direkt nach Kassel. Ein Abschlusstreffen bei schönstem Regenwetter  bei Doris rundete das anstrengende aber schöne Wochenende ab. Torsten noch mal schönen Dank von allen für die Tourauswahl, egal was wir dir zwischendurch alles an den Kopf geworfen haben, aber einer muss es ja machen. Das mit dem Wetter hat ja diesmal wieder optimal geklappt, weiter so bis zum nächsten Mal.